Der US-amerikanische Druckerhersteller Centronics führte als erster die parallele Schnittstelle ein. Sie wird daher auch als Centronics-Schnittstelle bezeichnet. Sie wurde ein erster Linie zum Senden von Daten (Bilder/Texte) zu einem Drucker beziehungsweise Plotter entwickelt.
Im Gegensatz zu der wesentlichen älteren seriellen Schnittstelle können bei der parallelen Übertragung bis zu 8 Datenbits gleichzeitig (parallel) übermittelt werden. Diese Art der Verbindung ist somit viel schneller ist als die serielle Übertragung. Auf diese Weise sind Datentransferraten vom 1000 bis 5000 Byte pro Sekunde möglich.
Die ursprüngliche Implementierung der parallelen Schnittstelle sieht eine eindirektionale parallele Übertragung von Daten, kontrolliert von separaten Steuerleitungen, bei recht kurzen Kabellängen vor. Auf diese Weise können ausreichend große Übertragungsgeschwindigkeiten bei geringen finanziellen Einsatz erreicht werden, da zum Beispiel minderwertige Drähte verwendet werden können.