Die parallele Schnittstelle verfügt über 25 PINs, beziehungweise Leitungen, die jeweils ein Bit transportieren können. Die einzelnen Leitungen haben verschiedene Funktionen, wie Datenübertragung, Steuerung, Fehlerübermittlung und Erdung.
Die Belegung der einzelnen Pins ist wie folgt festgelegt. Der Computer wird als Datensender bezeichnet und der Drucker als Datenempfänger.
Der Sender der Daten setzt diese Leitung auf "0" wenn er neue Daten auf der Datenleitung abgelegt hat. Diese Leitung ist negativ.
Über diese Leitungen können die 8 Bit Daten gleichzeitig gesendet werden.
Über dieses Bit kann der Datenempfänger den Empfang der Daten bestätigen. Diese Leitung ist negativ.
Ist dieses Bit gesetzt weiß der Sender, dass der Empfänger gerade keine Daten empfangen kann. Der Sender muss warten. Diese Leitung ist negativ.
Der Empfänger signalisiert Papiermangel. Der Sender muss wieder warten.
Auf dieser Leitung wird die "Online-Signalisierung" gesendet, ein Bereitschaftszustand des Empfängers, der vom User beeinflusst werden kann.
Kompatibilitätsbit, welches, wenn es auf "high" steht dafür sorgt, dass beim Senden eines Carriage Return (ASCII - Code 13) auch gleich einen Line-Feed ausgeführt wird, auch ohne das ASCII - Zeichen 10 schicken zu müssen. Diese Leitung ist negativ.
Wird auf "high" gesetzt wenn ein Fehler bei der Datenübertragung festgestellt wurde. Der Vorgang wird abgebrochen. Ein solcher Fehler ist im Allgemeinen nicht vom User korrigierbar, im Gegensatz zu z.B. PAPER EMPTY, wo der Vorgang nur angehalten wird.
Initialisierung des Druckers/ Rücksetzen. Diese Leitung ist negativ.
Sender schaltet den Empfänger "online".
Bei negativen Leitungen wird der vom Sender eingestellte Wert vom Empfänger negativiert betrachtet. Liegt also auf der Fehlerleitung (ERROR) ein "high" ist alles in Ordnung. Liegt ein "low" an, dann liegt irgendwo ein Fehler vor,