2. Datenübertragungsgrundlagen

Will man über die Centronics-Schnittstelle Daten zwischen Computern übetragen stösst man gleich auf mehrere Probleme. Das normale Centronics-Kabel funktioniert nicht, denn an beiden Enden des Verbindungskabels muss der gleiche Stecker sein. Das Centronics-Kabel hat aber an einem Ende einen 25-poligen Stecker zum Anschluss an den Computer und ein 36-poliges Kabel zum Anschluss an den Drucker. Weiterhin ist, wie bereits bei der Einleitung erwähnt, die die Datenübertragung grundsätzlich in nur eine Richtung beschränkt.

Wir benötigen also zunächst ein Kabel, welches an beiden Enden einen Stecker mit jeweils 25 Pins hat, welches so aufgebaut ist, dass es auch Datenübetragung in zwei Richtungen zulässt. Es muss so konstruiert werden, dass die Datenleitungen mit den Steuerleitungenleitungen in einem ganz bestimmten Muster gekreuzt sind. Die Programmierung eines solchens Systems sorgt spätestens an der Stelle für eine kräftige Verwirrung, wenn die ankommenden Daten von den teilweise negierenden Steuerleitungen verändert werden. Daher sind nach dem Empfang von Daten immer erst eine Konvertierung, bzw. Berichtigung der Daten nötig.

Um eine Übertragung zustande zu bekommen müssen Empfänger und Sender auf einer ganz bestimmten festgelegten Basis kommunizieren. Der Empfänger muss wissen, wann der Sender Daten sendet und der Sender muss wissen ob der Empfänger empfangsbereit ist und ob danach die Daten fehlerfrei angekommen sind. Diese gemeinsame Basis wird über ein Protokoll geregelt, welches zwar willkürlich festgelegt werden kann, aber zweckmäßig sein sollte.